Nahtlos (gewidmet)

Nahtlos

 

Körper an Körper liegend,
hauche ich Worte dir ein,
von Lippen sanft umspiegelt,
bin ich voll und ganz dein

Berühre dich sanft und schenke dir alles,
was ich zu geben vermag,
Laute, die suchen nach deinen,
so wunderschön, so zart

Alles an dir, so süß so vollkommen,
nichts zu verliern, nichts zu bereuen,
bin in eine andere Welt entkommen,
und beginne hier von Neuem

 

 

Oktober 2006

26.10.06 19:33


Ungewichtig... mehr gewichtig...

Ungewichtig und mehr gewichtig...

Mhm. Ungewichtig von eigentlichen Belanglosigkeiten wie ein kurzer Rock, die Straßenkreuzung, die grüne Ampel, die Männer in den Autos.

Hm. Gewichtiger und schnell ergriffen von alten, primären Symbolen... trauriger und aggressiver Überdruss teilweise... die Teetasse mit den Pferdeabbildungen, die warme Decke auf der Couch, das Gefühl, nirgendwo mehr zu Hause zu sein. Aber wo ist zu Hause?

Jasmin, für was gibt es mich? Um mir zu zeigen wo zu Hause ist.

Das hat er gefragt und ich habe es geantwortet und es ist noch imemr so und es ist einfach so obgleich es nun schon Monate her ist. Ich weiß nicht, ob er sich noch daran erinnert. Zu Hause ist jetzt da, wo ich mich wohl fühle. Wo ich geliebt werde. Nicht gemeckert und gemäkelt wird an mir und ich nicht ewig Streiterein, Geschrei, Alkohol und all diese negativen Dinge mitbekommen muss. Dort, wo die wohnenden Menschen einander lieben.

"Zu Hause ist da, wo es angefangen hat." Jetzt verstehe ich langsam, warum mir dieses Zitat von Stephen King solange in Erinnerung geblieben ist.

Wo es angefangen hat. Wo es von Neuem angefangen hat.

 

26.10.06 18:47


Quelquefois...

Je m'en sens incapable.

Veritablement. Justement.

Quelquefois. Quelquefois quand je me souviens. Se souvenir de... oui, quelquechose ce que serait mieux de ne pas le faire... .

Icapable. Mais de quand? De quand je m'en sens incapable? De quand je me sens incapable? De toujours, je pense.

C'est affligé... n'est-ce que pas?

 

Essaie de vivre, essaie d'être heureux, quelquefois, ca vaut le coup... .

 

 

Und eigentlich gehts mir gut. Bis auf das hier zu Hause und so. 

25.10.06 20:54


Telefonieren...

Telefonieren +kopfschüttel+ Ehrlich, ich... mich kotzt es so an grad. Mich kotzt es dermaßen an,w arum ich ein solch riesiges Problem damit habe, wenn wir nicht telefonieren. Weil das meine Gewohnheit, meine Beruhigung zerstört? Ich weiß es nicht. Weil ichs irgendwie komisch finde? Ich weiß es nicht. Und schon wieder Bauchweh wegen sowas.

Ach ist doch zum Kotzen -.-.

Und es geht doch nicht, dass ich mir ständig irgendwelche Sachen erhoffen muss und darauf hoffen muss, dass dies und dies geschieht und dass wir dies und dies machen und... wooaah.


Binsch eben nicht wichtig genug. Nicht "nochmal" wichtig genug. Blabla, von wegen Fotos gucken und so. Stimme hören wär doch viel toller.

Das ist als hätt er genug von mir. So für den Tag halt. Und das ist ein echt furchtbares Gefühl.

Und als dürft ich nichts entscheiden. Als würd das alles nach ihm gehen. Ich mich unterordnen. Kuschen oder sowas. Bäh. 

23.10.06 15:52


Vertrautheit...

Auf der rechten Seite
so liegen dass
die Knie das Kinn
fast berühren. Sich den
Rücken freihalten für einen
nicht zu weichen
schmiegsamen Bauch.
Beine auch die mit meinen
scharf in die Kurve gehn
zwanzigfach Zeh'n
ganz unten. Ums Herz
in der linken Brust eine
Hand die den Schlag spürt
und bleibt im Nacken
ein schlafender Mund.
Morgens aufwachen.
Immer noch da sein.
So. Vertraut.

Oktober 2006

23.10.06 15:43


Vakuum...

Ich weiß ja nicht. Irgendwie... seh ichs gerade als Rückschritt. Was ist es, dass mich tieftraurig werden lässt, so als hätte ich im (Kinder)seelenschrott herumgewühlt und irgendetwas herausgezerrt?

Weil er gestern Abend die Tür aufgemacht hat?
Nein, ich denke nicht... . 

Es ist die Routine, die ich aufgebaut habe und die ich halte, die wir halten, die heute Abend unterbrochen ist. Weil wegen... ja keine Ahnung. Weils ja eigentlich nix mehr zu reden gibt, oder so ähnlich.

Ich weiß schon, warum ich gestern Abend so halb ausgeflippt bin. Wahrscheinlich habe ich es geahnt und wollte es verhindern und vermeiden.  

Wieso bin ich dann bitte solch ein Kind, das nervös ist und nervöser wird, dass nicht das Licht ausmachen und ins Bett gehen will, dass sonstwas fühlt und sonstwas will bzw. eben nicht will und das sich eigentlich nur die sanfte Flüsterstimme durch den hörer wünscht, die ihm sagt, dass es geliebt wird und...

weil ich heute allein bin. Und weil es Abend ist. Weil es Abend, dunkel und kalt ist und ich schon lange keine ganzen langen Abende mehr allein verbracht habe. Ich dachte, ich könnte, aber ich scheine unfähig dafür geworden zu sein. Warum? Routine? Ich fühle mich nicht wohl... mit mir selbst... ganz und gar nicht.

Es würde mich beruhigen. Aber ich darf es nicht tun. Ich darf keine Nummer eintippen, das gäbe nur... wieder Probleme und... ein "komisches" Gespräch vielleicht... meinetwegen... so komisch das Telefonieren manchmal eben gewesen ist.

Weil er mir fehlt, diesen Abend, weil... er nicht da ist? Aber das ist Quatsch. Es ist ja nicht einmal so, dass wir jeden Abend miteinander gesprochen hätten, geschweige denn, uns jeden Tag gesehn hätten. Denke da an den Urlaub usw. was nicht schon alles so war. Wieso pienze ich dann jetzt so? Was ist es, das dem kleinen Kind fehlt?

Es fühlt sich einfach nur komisch an. Wie ein Vakuum. Wie fühlt man sich als Vakuum? Oder wie fühlt sich ein Vakuum überhaupt an?

Ich freue und sehne und erwarte den Morgen mehr denn je. Ich weiß auch nicht warum. Ich freue und sehne und erwarte... diese paar Lettern, Worte, Sätze, schwarz auf weiß, virtuell... diese E-Mail. Warum? Weil das Routine ist?

Aber irgendwie ist Routine auch ein doofes Wort. Es klingt so negativ, dabei will ich es nicht unbedingt so negativ verwenden. Routin ekann schlecht werden aber Routine kann doch auch guten Zwecken gelten. Mhm. 

Jetzt bin ich eben unterbrochen worden, finde meinen Gedankenfluss in meinem Kopf nicht mehr und höre deshalb auf.

Wie fühlen sich Gedanken wohl an, wenn sie in ein luftleeres Glas strömen? Ist es dann immer noch ein Vakuum? Ist das... abhängig von der Qualität der Gedanken?

 

Vakuum und starke Zugluft... nein, das passt einfach nicht zusammen... . 

19.10.06 22:15


Das ist...

Ich bin... woah... völligst überwältigt. Wo soll ich denn bitte hin damit, hm?! Du machst mich ja ganz durcheinander...

Das ist... weird... wicked, wicked... alles beides. Oh man.

-----

Die Mail von ihm. Ich wusste, dass er nicht so geworden ist, wie all die anderen. Das, was wir hatten, war einfach zu gut dafür. Diese Freundschaft war zu stark. Bambi... .

-----

Und der Tag war... weird. Jep. Nicht wicked, aber weird.

 

 

 

 

njaaaaaaa +hüpf+

 

19.10.06 19:57


 [eine Seite weiter] Gratis bloggen bei
myblog.de